Ein paar Gedichte für dich ...
... DU warst meine Blume!


Veronika Weinert

 * 10.12.1988

  †  30.05.2006



Abschied

Lautlos schwebt ein Blatt vom Baum,
ganz allein, viel zu früh.
Ein Windhauch entführt es meinem Blick.
Es wird irgendwann ein neues Blatt geben,
doch kann es nie wieder so sein wie du.

 


Du bist es ...

Eine Rose still verwelkte heut,
sie war doch grad' erst aufgeblüht.
Ihr Dasein hat mich hocherfreut,
ihre Schönheit hat mein Herz erglüht.
Die Menschen all berührt das kaum,
sie war ja nur von vielen eine.
Für mich zerbrach ein Lebenstraum;
denn du bist es, um die ich weine.

 



Letzte Rose

Des Sommers letzte Rose
in meinem Garten stand,
als ihre große Liebe einst die Erfüllung fand.
Die Liebe war gestohlen,
drum konnt' sie nicht besteh'n.
Nur eine Rosenblüte lang,
dann mußte sie vergeh'n.
Was blieb, war die Erinnerung,
ein Duft, der nie vergeht,
selbst wenn die letzte Rose
nicht mehr in meinem Garten steht.

 


Erinnerung

Gerad' noch standest du vor mir,
in deiner ganzen Pracht und Schönheit.
Ein leiser Windhauch ließ dich vor meinen Augen vergeh'n.
Betroffen halte ich deine Blütenblätter in meiner Hand,
atme noch einmal deinen betörenden Duft.
Jetzt weiß ich, es wird Winter,
und etwas wird bleiben,
das mich an dich erinnert.

 


Unvergessen

Ganz still und leise, ohne ein Wort,
gingst du aus meinem Leben fort.
Du hast ein gutes Herz besessen,
nun ruht es still, doch unvergessen.
Es ist so schwer, es zu verstehen,
ich kann dich niemals wiedersehen.

Alles kann der Mensch vergessen,
ob es leicht war oder schwer,
doch ein Herz das man geliebt hat,
das vergisst man nimmer mehr.




Dein Paps, in Liebe.


Einige Leute haben mich gefragt was das für eine Hintergrundmusik
auf dieser Seite sei. Es ist die Titelmelodie aus dem Film "Forrest Gump".
Nun, wer den Film gesehen hat, der kennt bestimmt die Szene zu Anfang
als eine Feder vom Wind getragen durch die Luft schwebt.
Am Ende des Filmes schwebt diese Feder immer noch durch die Luft
und senkt sich langsam wieder auf den Fuß des Darstellers nieder.
...
So wie diese Feder durch die Luft schwebt um wieder dort zu landen von
wo sie einst in die Lüfte gehoben wurde, so wünsche auch ich mir
Veronika (meine Feder) eines Tages wieder ganz nah bei mir spüren zu können.


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